Ausbildung zum/zur Keep-Control-Trainer*in

  • Sie arbeiten an einer Schule, in einer Jugendhilfeeinrichtung mit Kindern und Jugendlichen, vielleicht aus unterschiedlichen Kulturen?
  • Sie wollen Ihre Handlungsmöglichkeiten im beruflichen Kontext festigen und/oder erweitern?
  • Ihr Arbeitsfeld ist geprägt von Menschen in besonderen Lebenslagen, die mit ihren individuellen und originellen Konfliktverhalten intensiv Grenzen einfordern und den Alltag erschweren?
  • Sie haben Interesse an neuen Ansätzen und Lösungen?

Wir können Sie unterstützen!

Das Ausbildungsangebot ist darauf ausgerichtet, Pädagog*innen in ihrem Arbeitsalltag zu stärken. Ein positiveres Klima, ein professionalisierter Umgang mit Regelüberschreitungen, Konflikten und Gewalt ist Ziel dieser Ausbildung.

Die Teilnehmer*innen werden befähigt, eigenverantwortlich Keep-Control-Trainings in Schulen, Wohngruppen, Tagesgruppen und anderen Gruppensettings anzubieten Diese Trainings greifen basale Themen, wie zum Beispiel die „Stärkung der Gruppen/- Klassengemeinschaft“ und das „Einhalten von Regeln und Vereinbarungen“ auf. Auch die eigene Körperwahrnehmung, Empathie und Kampfessübungen gehören in das Repertoire. Der Umgang mit sekundär motivierten und herausfordernden jungen Menschen soll professionalisiert werden. Das Angebot richtet sich an Pädagog*innen, die einer konfrontativen Grundhaltung positiv gegenüberstehen können. In der Ausbildung stellt die konfrontative Pädagogik das Fundament. Konfrontiert wird lediglich das Verhalten, nicht die Persönlichkeit des Einzelnen. Kurz gefasst gilt die „klare Linie mit Herz“. Neben der persönlichen Kompetenzerweiterung im konstruktiven Umgang mit Konflikten und der Erarbeitung einer grundsätzlichen Haltung werden auch die Umsetzung und Verankerung des Konzeptes Konfrontation und Grenzziehung in den Einrichtungen thematisiert. So stehen für die unterschiedlichen Variationen von grenzüberschreitenden Verhalten umfassende und differenzierte Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Unsere Ausbildung versteht sich als Konglomerat aus Coaching, Beratung und Trainings, das primär die vorhandenen Ressourcen und Stärken der teilnehmenden Pädagog*innen fördert. Unsere Blickrichtung ist ziel- und lösungssorientiert. Zum Beginn der Ausbildung beschreiben die Teilnehmer*innen eigene Lernziele. Im Schwerpunkt orientiert sich das Angebot somit an der Zielvorstellung der Teilnehmer*innen.

Diese Ausbildung ist sehr praxisnah angelegt und ein wesentlicher Bestandteil besteht in der aktiven Durchführung von Übungen. Lernen wird durch das "Selber Erleben" nachhaltiger, als rein kognitives Lernen. Die eigenen Kompetenzen werden erweitert, wenn emotionale Beteiligung und Betroffenheit bei den Teilnehmer*innen ausgelöst wird. Wer sich zunächst mit der eigenen Konfliktfähigkeit auseinander gesetzt hat, ist besser in der Lage, auf zukünftige Konflikte/Krisen adäquat zu reagieren. Konflikte sollen nicht nur als bloße Störung wahrgenommen werden, sondern können eine Grundlage für eine positive Veränderung schaffen. Daher hat diese Veranstaltung einen hohen Selbsterfahrungsanteil.



    Aktuelle KCT-Ausbildung 2022



 

KCT-Ausbilder

Die Trainer Vincent Stock & Sascha Wille

EFES - aktivierende Eltern- und Jugendhilfe gGmbH

Gropiusstr. 14
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